Wir konnten die passende Tür aufschließen.

Seit 2020 betreuen wir Klient*innen mit dem Anliegen, die bestmögliche berufliche Passung zu finden. Dabei unterstützen wir alle Interessierten, egal ob als Einzelperson oder als Teil einer Organisation. Im Folgenden bieten wir Einblicke in unsere Arbeit und zwar direkt aus der Sicht unserer Klientel.

Foto: Pixabay/Unsplash

 

Unsere Erfolgsgeschichten

“… gerüstet … mit meinen wirklich passenden Schuhen loszugehen.”

Ich bin Tanja, 45 Jahre alt, war 10 Jahre selbstständig und überlegte im letzten Jahr, wo und womit/ meine „berufliche Reise“ weitergeht. Da empfahl mir eine sehr liebe Freundin “key2talent” für meine berufliche Neu- oder Umorientierung. Mein Wunsch bei der Anmeldung bei K2T war, dass mir das Team evtl. helfen kann, “einen Schuh zu finden, der zu mir passt” (bildhaft gesprochen). Allerdings war mir bewusst, dass ich sicherlich die „Farbe des Schuhs“ oder „welches spezielle Schuhmodell mir gefällt“, dann noch selbst herausfinden muss.

 

Das Team hat sehr professionell, sehr umfassend, sehr strukturiert und sehr auf den Punkt bringend alles erarbeitet und hat stets dabei darauf geachtet: „Wer ist Tanja und was macht sie aus?“. Es war zu jeder Zeit angenehm mit Ihnen zu arbeiten und sie als Begleiter in dem mehrstufigen Prozess an meiner Seite zu haben.

 

Ich bin nun, nach dem „Finale“ (sozusagen) sehr gut gerüstet für meine „neue berufliche Reise“ mit meinen wirklich „passenden Schuhen“ loszugehen.

 

Vielen Dank Ihr 3, Ihr habt mir wirklich sehr bei meiner Neu-/Umorientierung geholfen und meinen Wunsch komplett erfüllt. Ich kann Euch nur und werde -nur Euch- jederzeit weiterempfehlen.

 

Tanja Bürger – Friseurmeisterin

“Deutlich wird, dass es nicht den einen richtigen Weg geben kann… .”

Das Team um Prof. Dr. Meike Watzlawick und Max Vogel bietet eine umfassende und sehr aufschlussreiche Beratung zu beruflichen Perspektiven. Als Teilnehmer eines solchen Test- und Beratungsprogramms konnte ich ein tiefen Einblick in die Arbeitsweise von key2talent gewinnen. Auf Basis von psychologisch fundierten Konzepten wird ein umfassendes Persönlichkeitsbild des Kunden erststellt, auf dessen Basis konkrete Handlungsempfehlungen gegeben werden.

Ambiente
Die Beratung fand in Räumlichkeiten der Sigmund-Freud-Universität an der Außenstelle Berlin im ehemaligen Flughafen Tempelhof statt. Das gesamte Team ist geradezu rührend um das persönliche Wohlergehen des Kunden bemüht, damit er nicht in die Rolle des Probanden oder gar Prüflings gerät; dies mag für die Validität der Testergebnisse notwendig sein, macht aber vor allem die Teilnahme sehr angenehm. Der Kunde bekommt nicht nur Kaffee, sondern auch einen full Service und ungeteilte Aufmerksamkeit. Angesichts des umfänglichen Test-Programms, das man als Kunde absolvieren muss, ein wohltuender Rahmen.

Inhalt
Die Entwicklung des Persönlichkeitsprofils erfolgt mittels qualitativer und quantitativer Verfahren. Qualitativ bedeutet, dass dem Kunden kleine Aufgaben wie zum Beispiel die Erstellung einer kleinen Präsentation oder im Rahmen eines Rollenspiels die Beratung eines Kunden – in meinem speziellen Falle – eines verzweifelten Studenten – simuliert wurde. Die Übungen werden jeweils von einem Dritten beobachtet und die Reaktionen genau dokumentiert. Soviel sei an dieser Stelle verraten: Auch Knete kam bei einer der Übungen zum Einsatz. In verschiedenen Gesprächen wurde vom Team von key2talent ein Stärken-Schwächen-Profil erarbeitet, wobei die eigenen Stärken im Fokus standen, zum Beispiel indem man »Erfolgsstorys« zum Besten geben durfte. Diese dienten dazu, dahinter liegende Muster aufzudecken und damit eigene Ressourcen für beruflichen Erfolg zu erkennen. So setzt sich aus etwa acht verschiedenen Bausteinen ein Persönlichkeitsbild zusammen.

Begleitet wird die Analyse durch eine »Test-Batterie«, also eine Abfolge von sechs standardisierten Persönlichkeitstests (die auf quantitativen Messmodellen beruhen), die aus einer Fülle von Einzelfragen jeweils nach unterschiedlichen Kriterien ein Persönlichkeitsbild zeichnen. Die Tests wurden von unterschiedlichen Institutionen entwickelt. Positiv ist anzumerken, dass key2talent Urheberrechte respektiert und nur mit originalen Fragebögen arbeitet. Ich schätze, dass es am Ende über 500 Einzelfragen waren, die zu beantworten waren, der oben erwähnte Kaffee und die noch nicht erwähnten Kekse sorgten für notwendigen Motivationsschub. Es ging in dem Fragenpool um persönliche Präferenzen, Fähigkeiten (in der Selbstwahrnehmung), Wünsche und Ziele sowie Wertevorstellungen. Dadurch, dass die Tests von unterschiedlichen Anbietern kamen, waren vereinzelte Redundanzen zu beobachten, die jeweils geschlossene Auswertung der einzelnen Fragebögen ließ dies leicht verschmerzen.

Auswertung
Die Auswertung und damit die eigentliche Beratung erfolgte in drei Stufen: Immer wieder eingeflochten wurden kleine Zwischenfazits, die eine Abwechslung in die umfangreichen Datenerhebungen brachten. Sie waren vorsichtig dosiert – vermutlich, um keinen Einfluss auf noch ausstehende Tests zu nehmen. Am Ende der zwei Analyse-Tage stand als zweite Stufe ein ausführliches Feedback-Gespräch, bei dem das gesamte Team mir als Kandidaten Rede und Antwort stand. Eine sehr ausführliche Präsentation lieferte die Ergebnisse der verschiedenen Tests und stellte sie im Sinne der Beratung (Was ist eine gute berufliche Perspektive?) in einen größeren Zusammenhang. Als (halber) Betriebswirt fiel mit besonders die geradezu liebevolle Aufbereitung der Daten auf handgemalten Flip-Charts auf. Alle Beteiligten sind künstlerisch begabt und haben viel Zeit in die Erstellung der Präsentation gesteckt. Ich habe das persönlich als besondere Form der Wertschätzung empfunden, der klassische BWLer hätte sicher zu vorbereiteten Power-Points gegriffen und nur die individuellen Werte eingebaut. So war die »Geschichte« viel spannender und natürlich auch persönlicher. Die direkte Präsentation ermöglichte sofort Zwischen- und Nachfragen, die bereitwillig und substantiell beantwortet wurden.

Wenige Tage nach der Beratung erhielt ich einen ausführlichen schriftlichen Bericht, der nicht nur die Ergebnisse der Tests enthält, sondern mit umfangreichen Erläuterungen und klaren Statements Hinweise zu meinen Karrieremöglichkeiten angereichert ist. Er enthält zunächst eine umfangreiche Dokumentation der verschiedenen Tests. Vor allem bei den qualitativen Übungen ist es mit einer gewissen zeitlichen Distanz inspirierend, die Aufgaben und die eigene Lösung nochmals vor Augen zu haben. Fragen nach der Tagesform – und damit zeitlichen Stabilität von Lösungsansätzen – kann man sich damit selbst beantworten. Für mich interessant auch, wie eigenes Verhalten vor dem Hintergrund von Rahmenbedingungen bewertet wird: Das hilft zum Beispiel in Bewerbungsprozessen andere Perspektiven einzunehmen und weniger aus persönlicher Erfahrung, sondern aus Notwendigkeiten bei potentiellen Arbeitgebern zu argumentieren.

Mit 46 Seiten besticht der Abschlussbericht schon allein durch seinen Umfang. Er ist logisch und stringent aufgebaut, enthält viele Abbildungen (Dokumentationen aus dem Beratungsprozess), Tabellen und Grafiken zur anschaulichen Visualisierung der Testergebnisse. Der Bericht lässt sich ohne psychologisches oder sonstiges wissenschaftliches Vorverständnis leicht lesen; ich persönlich fand ihn sprachlich flüssig und ansprechend.

Nach dem ausführlichen Feedback-Gespräch sind keine großen Überraschungen zu erwarten gewesen, aber viele Details, die das Team offensichtlich aus den Aufzeichnungen zusammen getragen hat und die zuvor nicht zur Sprache gekommen waren, machen den Bericht sehr lesenswert. Darüber hinaus dient der Bericht für mich einer Form der Selbstvergewisserung: Bin ich auf einem richtigen Weg? Deutlich wird, dass es nicht den einen richtigen Weg geben kann, weil sich nicht nur die eigene Persönlichkeit als vielschichtig erweist (deshalb ist der Bericht auch so umfangreich), sondern natürlich auch, weil das Feld der beruflichen Möglichkeiten – um es vorsichtig auszudrücken – komplex und unübersichtlich ist. Die Wegweiser, die einem als Kunde von key2talent am Wegesrand aufgestellt werden, schaffen Überblick und Orientierung.

Dr. Andreas Heinen – Hochschulreferent

Unsere Referenzen

Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin